Quellen

Plutarch, Alexander 72:
„Als er nach Ekbatana in Medien gekommen war und die dringendsten Geschäfte erledigt hatte, überließ er sich aufs Neue Schauspielen und sonstigen Festlichkeiten, zumal 3.000 Bühnenkünstler aus Griechenland gekommen waren.“

 

Kommentar: Angesichts der Erwähnung von 3.000 griechischen Bühnenkünstlern scheint der Vorgang mehr Gewicht zu haben, als allein an einen höfischen Vorgang im privaten Rahmen denken zu können. Auch wenn die Zahl der Schauspieler übertrieben erscheint, werden sie allemal ausgereicht haben, um eine vollwertige Theaterveranstaltung zu geben. Der Bau einer festen Bühne war hierzu allerdings nicht notwendig.

Literatur

E. Frézouls, Aspects de l’histoire architecturale du théâtre romain, in: ANRW 12,1 (Berlin – New York 1982) 417.

P. Ciancio Rossetto/G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, II (Rom 1994) 325.