Adana (Kilikien)

Beschreibung

Vom Theater ist nichts erhalten. Dem Rang der Stadt kommt ein Theater jedoch zu und die epigraphisch wie numismatisch überlieferten Veranstaltungen werden wenigstens teilweise im Theater stattgefunden haben.

Veranstaltungen

Olympien:

Anders als sein namensgebendes Vorbild war dieses Fest auch mit einem musischen Agon von Flötenspielern ausgestattet.

Literatur zum Fest:
R. Ziegler, Städtisches Prestige und kaiserliche Politik. Studien zum Festwesen in Ostkilikien im 2. und 3. Jh. n. Chr. (Düsseldorf 1985) 55 f.

Quellen:
Siegerinschrift eines Flötenspielers aus dem frühen 3. Jh. n. Chr.: FdD III 1, Nr. 550, Z. 24.

Literatur: P. Herz, Die musische Agonistik und der Kunstbetrieb der Kaiserzeit, in: J. Blänsdorf (Hrsg.), Theater und Gesellschaft im Imperium Romanum. Mainzer Forschungen zu Drama und Theater 4 (Tübingen 1990) 181. 186.

Heiliger Ökumenischer Agon:

In der Zeit von Kaiser Elagabal (218-222 n. Chr.) gab es einen solchen Agon in Adana. Das Festprogramm ist unbekannt.

Literatur zum Fest:
R. Ziegler, Städtisches Prestige und kaiserliche Politik. Studien zum Festwesen in Ostkilikien im 2. und 3. Jh.n. Chr. (Düsseldorf 1985) 56;
St. Mitchell, Antatolia: Land, Men and Gods in Asia Minor, I (Oxford 1993) 221; R. Ziegler, Kaiser, Heer und städtisches Geld. Untersuchnungen zur Münzprägung von Anazarbos und anderer ostkilikischer Städte, Erg.-Bd. TAM 16, Österreichische Akademie der Wiss., philosoph.-histor. Klasse, Denkschriften 234 (Wien 1993) 151.