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Maße
Beschreibung
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Dionysien

Spiele zu Ehren der Artemis Leukophryene

Soterien

Spiele zu Ehren des Zeus Sosipolis

Öffnet internen Link im aktuellen FensterSpiele zu Ehren der Roma

Spiele beim Landtag der Provinz Asia

Öffnet internen Link im aktuellen FensterGladiatorenkämpfe

 

Magnesia am Mäander, Theater 1, Grundriss der römischen Bauphase (nach Dörpfeld)

Inschriften

Öffnet externen Link in neuem FensterF. Hiller von Gärtringen, Ausgrabungen Im Theater von Magnesia am Mäandros. I. Inschriften, Athener Mitteilungen 19, 1894, 5-53.
O. Kern, Theaterinschriften von der Agora in Magnesia am Mäandros, Athener Mitteilungen 19, 1894, 93-101.
O. Kern, Die Inschriften von Magnesia (Berlin 1900) 129. 211. Appendix II Nr. 28. 211.
D. de Bernardi Ferrero, Teatri classici in Asia Minore IV (Rom 1974) 231 Nr. 25-26.

Maße

Dm orchestra 21,6 m
Dm cavea 71 m

Beschreibung

Das bei der Agora gelegene Theater wurde bereits im frühen 2. Jh. v. Chr. erneuert, sei es nun vollständig in Marmor oder nur teilweise. Das Bühnengebäude wird bereits in das 1. Jh. n. Chr. datiert. Die cavea lehnt an einem natürlichen Hang und war in zwei Ränge unterteilt, deren unterer in 5 krenides gegliedert war. Zur Prohedrie gehört ein Marmorthron. Vom Bühnengebäude führte ein Tunnel in die Mitte der orchestra, der ähnlich wie in Tralles und Eretria Schauspielern das Auftauchen aus der Unterwelt ermöglichte. Die orchestra wurde zur Arena und möglicherweise auch für Wasserspiele umgebaut.

Ausstattung

Inschrift vom südlichen Eckpfeiler des Priesters Phanes:

“Phanes, Sohn des Herostratos, hat als Öffnet internen Link im aktuellen FensterAgonothet die Satyrisken geweiht und vollenden lassen wie auch die Zwischenräume der Kerkides.“

Lit.: O. Kern, Die Inschriften von Magnesia (Berlin 1900) Nr. 211. In der sehr fragmentierten Inschrift Nr. 212 ist ebenfalls von den Kerkides die Rede.

Zwei 4-eckige Basen mit je einem Ehrendekret für Apollophanes unter Einschluß einer Statuenaufstellung:

Lit.: O. Kern, Die Inschriften von Magnesia (Berlin 1900) Nr. 92a-b (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI); A. von Gerkan, Das Theater von Priene (München 1921) 96 f.; H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 81-83; A. Chaniotis, Theatre rituals, in: P. Wilson (Hrsg.), The Greek theatre and festivals. Documentary studies, Oxford studies in ancient documents (Oxford 2007) 61.

Ehrenstatue für den Kitharöden Anaxenor; IMagnesia 129 (Öffnet externen Link in neuem FensterPHI):

„Rat und Volk ehren den Kitharasänger Anaxenor, Sohn des Anaxikrates, wegen seiner Tüchtigkeit und seiner Überragenden Leistung in seinem Fach. Wahrlich, es ist schön, einem solchen Sänger zuzuhören, wie es dieser ist, den Göttern an Stimme gleich.”

Hierzu Strabo XIV 1,41 (648):

„ Den Kitharasänger Anaxenor hoben zwar auch die Theater, am meisten jedoch Antonius, welcher ihn zum Steuerbeamten in vier Städten ernannte, und ihm Soldaten zuordnete. Auch seine Vaterstadt zeichnete ihn nicht wenig aus, indem sie ihn, zum Priester des Zeus Sosipolis ernannt, mit einem Purpurgewande bekleidete, wie ihn auch sein gemaltes Bild auf dem Marktplatz zeigt. Es steht auch ein ehernes Bild von ihm im Theater mit der Aufschrift: Wahrlich, es ist doch Wonne zu lauschen dem Lied eines Sängers, so wie dieser hier ist, den Unsterblichen ähnlich an Stimme.Weil aber der die Inschrift einmeißelnde den Raum nicht berechnet hatte, so ließ er den letzten Buchstaben des zweiten Verses weg, da die Breite des Postamentes nicht ausreichte, so dass er durch die in seiner Schrift liegende Unbestimmtheit, ob das letzte Wort im Nominativ oder Dativ zu nehmen sei, die Stadt in den Verdacht der Unwissenheit brachte.“

Lit.: Öffnet externen Link in neuem FensterRE I,2 (Stuttgart 1894) 2081 s.v. Anaxenor Nr. 1 (Klebs);  R. Merkelbach - J. Stauber, Steinepigramme  aus dem griechischen Osten, I. Die Westküste Kleinasiens von Knidos bis Ilion (Stutgart 1998) 193; J. Ma, Statues and Cities: Honorific Portraits and Civic Identity in the hellenisti world (Oxford 2013) 138.

weblinks:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwikipedia

Ehrenstatue des Polydeukes:

Lit.: O. Kern, Die Inschriften von Magnesia (Berlin 1900) Nr. 190; H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 123.

Ehrenstatue für den Musiker Aischylos:

Literatur: O. Kern, Die Inschriften von Magnesia (Berlin 1900) Nr. 132a; H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 69.

Apollon, Kithara spielend:

Literatur: G. Mendel, Museés Imperiales Ottomans. Catalogue des sculpture II (1913) Nr. 622 Abb. bei S. 366.

Statuenbasis für M. Popilius Laenas:

Literatur: H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 99.

Statuenbasis für Quintius Modius:

Literatur: H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 99.

Statuenbasis des Numerius Cluvius:

Literatur: H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 99.

Literatur

C. Humann, Ausgrabungen im Theater von Magnesia am Mäandros, Athener Mitteilungen 19, 1894, 1-5.

W. Dörpfeld, Ausgrabungen im Theater von Magnesia am Mäandros. III. Das Theatergebäude, Athener Mitteilungen 19, 1894, 65-92 Taf. I-IV.

W. Dörpfeld/E. Reisch, Das griechische Theater (Athen 1896) 153-157 Abb.63-64.

O. Puchstein, Die griechische Bühne (Berlin 1901) 59. 64.

Öffnet externen Link in neuem FensterK. Humann/J. Kothe/C. Watzinger, Magnesia am Mäander (Berlin 1904)

E. R. Fiechter, Die baugeschichtliche Entwicklung des griechischen Theaters (München 1914) 21. 32. 60-62. 72-74. 91.

A. Frickenhaus, Die altgriechische Bühne (Straßburg 1914) 37.

A. von Gerkan, Das Theater von Priene (München 1921) 96 f.

H. Bulle, Untersuchungen an griechischen Theatern, Abhandlungen der bayerischen Akademie der Wissenschaften, philosoph.-philolog. und hist. Klasse 33 (München 1928) 261 Abb. 6a-b.

M. Bieber, The History of the Greek and Roman Theater (Princeton 19612) 216 f.

A. Neppi Madona, Gli edifici teatrali greci e romani (Florenz 1961) 159 und passim.

D. de Bernardi Ferrero, Teatri classici in Asia Minore III (Rom 1970) 99–106 Abb. 105-106 Taf. XVIII-XIX.

G. E. Bean, Kleinasien 1. Ägäische Türkei von Pergamon bis Didyma (Stuttgart 19752) 254.

H. Schwingenstein, Die Skulpturenausstattung des griechischen Theatergebäudes. Münchener archäologische Studien 8 (München 1977) 36. 38.

J.Cl. Golvin, L'amphithéâtre romain. Essai sur la théorisation de sa forme et de ses fonctions, I-II (Paris 1988) 239 f.

P. Ciancio Rossetto/G. Pisani Sartorio (Hrsg.), Teatri greci e romani alle origini del linguaggio rappresentato, III (Rom 1994) 354.

R. G. Chase, Ancient Hellenistic and Roman Amphitheatres, Stadiums, and Theatres – the way they look now (Portsmouth, New Hamphshire 2002) 125 Abb.

A. Berlan-Bajard, Les spectacles aquatiques Romains. Collection de l’École Française de Rome 360 (Rom 2006) 549 f.

F. Sear, Roman Theatres. An Architectural Study. Oxford Monographs in Classical Archaeology (Oxford 2006) 342 Abb. 340.

O. Bingöl, Theatron. Magnesia on the Meander (Ing.). Menderes Magnesiası.Magnesia ad Maeandrum Monografileri 1 (2005)O. Bingöl, Magnesia ad Maeandrum (İstanbul  2007) 

Veranstaltungen

Dionysien

IMagnesia 50:

Lit.: A. Chaniotis, Theatre rituals, in: P. Wilson (Hrsg.), Greek theatre and festivals (Oxford 2007) 62 f.

Leukophryenai, ab 207 v. Chr.

Das Fest wurde durch die Erscheinung der Artemis Leukophryene im Jahre 221/220 v.Chr und ein delphisches Orakel veranlaßt. 14 Jahre später wurde es erstmals abgehalten und hierzu alle griechischen Staaten durch Gesandte eingeladen. Zu den Spielen gehörten neben athletischen auch musische Agone. Der Agon wurde als isopythisch anerkannt und war ein Kranzagon.

Stiftungsurkunde der Leukophryena, O. Kern, Die Inschriften von Magnesia am Mäander (Berlin 1909) Nr. 16:

Übersetzung:
„... und die Alexandreia ... (5) ... und denjenigen, die Apollon Pythios und Artemis Leukophryene anbeten und ... (10) ... Artemis offenbarte sich und wir nahmen die Weissagung an, als Zenodotos Stephanephor in Athen unter dem Archon Thrasyphon war, und als bei den Pythien der Kitharöde siegte ... im vorigen Jahr ... , bei den Olympien im nächsten Jahr, in der 140. Olympiade den dritten Preis im Pankration Agesilaos aus Messene gewann. Die Einwohner von Kleinasien beschlossen, den ersten Preisagon zu veranstalten, diese Folgerung zogen sie aus der Weissagung, daß sie auf diese Weise Artemis Leukophryene verehren und auf andere Weise (20) dem Heiligen gegenüber fromm sein werden, wenn die Magnesier als Begleiter der Archegetis auf den alten Altar eine Gabe als Dank abstatten. So wie auch die anderen Agone wurden sie anfangs mit Preisen veranstaltet und nach Jahren wurden sie durch die Weissagungen zu Kranzagonen. Da sie als auferlegte mitgeschleppt wurden, als (25) Moiragoras, der vierzehnte Stephanephor nach Zenodotos war, und als bei ihnen die Weissagung stattfand, erinnerten sie sich an die väterlichen Freundschaften und zeigten allen anderen, was geweissagt wurde, als Moiragoras Stephanephor war, gestalteten sie den Kranzagon dem Pythischen Agon gleichwertig und gaben einen Kranz im Wert von fünfzig Golddrachmen, (30) und teilten es den Königen und allen anderen mit, an die sie Gesandte geschickt hatten. Es wurde nach Stämmen und Städten beschlossen, Artemis Leukophryene soll verehrt werden und die Stadt und das Land der Magnesier sollen unverletzlich sein, wegen der Ermahnung des Gottes und allen ihren bestehenden Freundschaften (35) und Verwandtschaften …“
 
Lit.: H. Kotsidu,
timh kai doca. Ehrungen für hellenistische Herrscher im griechischen Mutterland und in Kleinasien unter besonderer Berücksichtigung der archäologischen Denkmäler (Berlin 2000) 366-368 Nr. 251 mit deutscher Übersetzung; S. Aneziri, Die Vereine der dionysischen Techniten im Kontext der hellenistischen Gesellschaft, Historia Einzelschriften 163 (Wiesbaden 2003) 381; W. Slater - D. Summa, Crowns at Magnesia, Greek, Roman and Byzantine Studies 46, 2006, 275-299.

O. Kern, Die Inschriften von Magnesia am Mäander (Berlin 1909) Nr. 22 (206/205 v. Chr.):

Übersetzung:
„König Attalos grüßt das Volk der Magnesier. Pythion und Lykomedes, die von euch kamen, haben mir den Beschluß überbracht, in dem ihr darum bittet, den musischen, gymnischen und hippischen Agon, den ihr für Artemis Leukophryene ausrichtet, als Kranzagon und gleichwertig mit den pythischen Spielen anzuerkennen. …”

Literatur zu Inschrift: K. Bringmann – H. von Steuben (Hrsg.), Schenkungen hellenistischer Herrscher an griechische Städte und Heiligtümer, I. Zeugnisse und Kommentare (Berlin 1995) 320-322 Nr. 272 mit deutscher Übersetzung.

Siegerinschrift, Öffnet externen Link in neuem FensterIMagn 192:

Lit.:  Öffnet externen Link in neuem FensterL. Robert, Pantomimen im griechischen Orient, Hermes  65, 1930, 117-118 (= Opera Minora Selecta, I, Amsterdam 1969); H. Leppin, Histrionen, Antiquitas 41 (Bonn 1992) 172. 175.



Technitenbeschluß zu den Leukophryena in Magnesia, O. Kern, Die Inschriften von Magnesia am Mäander (Berlin 1909) Nr. 54:

Lit.: S. Aneziri, Die Vereine der dionysischen Techniten im Kontext der hellenistischen Gesellschaft, Historia Einzelschriften 163 (Wiesbaden 2003) 380 D8.

Beschluß der Knidier und Magnesier; O. Kern, Die Inschriften von Magnesia am Mäander (Berlin 1900) Nr. 15a-b (221/220 v. Chr.).

Athleten-Inschrift im Museum Çanakkale:

Lit.: P. Frisch, Nemeseia und Barbilleia in Smyrna, Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 15, 1974, 162.

Soteria

Quellen:

Inschrift Nr. 91; Sylloge3 927.

Lit.: H. Pomtow, Neue Jahrbücher für Philologie 149, 1894, 657 ff.; H. Pomtow, Delphische Neufunde, I. Zur delphischen Archontentafel des III. Jahrhunderts (Neue Soterien- und Amphiktyonen-Texte), Klio 14, 1914, 283; Pauly-Wissowa Realencyclopädie, 2. Reihe Bd. 3 (Stuttgart 1929) 1227 s.v. Soteria (Pfister).

Fest zu Ehren des Zeus Sosipolis

Quelle:

Sylloge3 589:

(Text folgt)

Lit.: H. P. Nilsson, Griechische Feste von religiöser Bedeutung mit Ausschluss der attischen (Leipzig 1906) 23-27; O. Kern, Die religion der Griechen III (Leipzig 1938) 177-179; A. A. Donohue, Xoana and the Origins of Greek Sculpture (Atlanta 1988) 60-61; M. H. Jameson, Theoxenia, in: R. Hägg (Hrsg.), Ancient Greek Cult Practice from the Epigraphical Evidence, Proc. of the 2nd International Seminar on Ancient Greek Cult, Swedish Institute of Athens, 22-24 Nov. 1991 (Stockholm 1994) 35-57; A. Chaniotis, Sich selbst feiern?, Städtische Feste des Hellenismus im Spannungsfeld zwischen Religion und Politik, in: P. Zanker - M. Wörrle (Hrsg.), Stadtbild und Bügersinn in Hellenismus (Kolloquium München 24.-26. Juni 1993 (München 1995) 158 f.; J. Köhler, Pompai. Untersuchungen zur hellenistischen Festkultur (Frankfurt 1996) 46-53; I. Petrovic, Von den Toren des Hades zu den Hallen des Olymp. Artemiskult bei Theokrit und Kallimachos, Mnemosyne Suppl. (Leiden/Boston 2007) 175-176.

Rhomaia

Quellen:

Inschrift über die Theateraufführungen bei den Spielen zu Ehren der Göttin Roma: Öffnet externen Link in neuem FensterO. Kern, Theaterinschriften von der Agora in Magnesia am Mäander, Mitt DAI Athen 19, 1894, Öffnet externen Link in neuem Fenster97; Öffnet externen Link in neuem FensterO. Kern, Die Inschriften von Magnesia am Mäander (Berlin 1900) 69 Nr. 88a-d:

„Im Jahr als Apollodoros Stephanephor war, als Agonotheten fungierten Euandrides, Sohn des Euandrides, Mandrodoros, Sohn des Kleainos, Apollodoros, Sohn des Leonteus. Folgende siegten als Dichter der neuen Schauspiele im Agon der Rhomaia: bei den Tragödien
Theodoros, Sohn des Dionysios, mit dem Schauspiel Hermione. Schauspieler: Apollonios, Sohn des Apollonios.
Bei den Komödien: Metrodoros, Sohn des Apollonios, mit dem Schauspiel „Die Gleichen“. Schauspieler: Agathokles, Sohn des Agathokles, aus Milet.
Bei den Satyrspielen: Theodoros, Sohn des Dionysios, mit dem Schauspiel „Die Opferer“.
Im Jahr als Sokrates Stephanephor war, als Agonotheten fungierten Diagoras, Sohn des Demetrios, Dionysarchos, Sohn des Lampon, Grontides, Sohn des Gerontides. Folgende siegten im Agon der Rhomaia als Dichter der neuen Schauspiele:
Bei den Tragödien Glaukon, Sohn des Glaukon aus Ephesos. Schauspieler: Herakleitos, Sohn des Metrodoros aus Mallos.
Bei den Komödien: Öffnet internen Link im aktuellen FensterDiomedes, Sohn des Athenodoros aus Pergamon. Schauspieler: Menodotos, Sohn des Metrodoros aus Pergamon. Bei den Satyrspielen Polemon, Sohn des Neon.
Im Jahr als Demetrios Priester und Attalos Stephanephor war, als Agonotheten fungierten Eukles, Sohn des Aristokrates, Euandrides, Sohn des Euandrides, Kleainos, Sohn des Kleainos. Folgende siegten im Agon der Rhomaia als Dichter:
Bei den Tragödien Polemaios, Sohn des Diodoros aus Ephesos mit dem Schauspiel „Klytemnestra“. Schauspieler: Artemidoros, Sohn des Artemidoros, des Sohnes des Dioskurides.
Bei den Komödien Öffnet internen Link im aktuellen FensterAgathenor, Sohn des Aristonax aus Ephesos mit dem Schauspiel „Die Milesierin“. Schauspieler: Hierokles, Sohn des Hierokles, leiblicher Sohn des Philotas aus Tralleis.
Bei den Satyrspielen Polemaios, Sohn des Diodoros aus Ephesos mit dem Schauspiel „Aias“.“

Lit. und Ausgaben: Sylloge3 1079; H. J. Mette, Urkunden dramatischer Aufführungen in Griechenland (Berlin 1977) 46f. II B 2; K. Brodersen – W. Günther – H.H. Schmitt, Historische griechische Inschriften in Übersetzung, III. Der griechische Osten und Rom (250-1 v. Chr.). Texte zur Forschung 71 (Darmstadt 1999) 142-143 Nr. 500; I. Nielsen, Cultic Theatres and Ritual Drama. A Study in Regional Development and Religious Interchange between East and West in Antiquity, Aarhus Studies in Mediterranean Antiquity 4 (Aarhus 2002) 140.